Mein technischer Hintergrund verbindet physikalische Grundlagen, industrielle Sensorik, Messtechnik, fertigungstechnische Verfahren und produktnahe Entwicklung. Die folgenden Themen geben einen Einblick in Technologien, Produkte und Methoden, mit denen ich mich im Laufe meiner beruflichen und wissenschaftlichen Tätigkeit beschäftigt habe.
Ein Schwerpunkt meiner praktischen Erfahrung liegt in der Entwicklung, Fertigung und Kalibrierung von Sensoren und Messsystemen für industrielle Anwendungen. Dazu gehören insbesondere Durchflusssensoren für hydraulische Systeme auf Basis unterschiedlicher Messprinzipien wie Zahnrad-, Turbinen-, Ultraschall- und Differenzdruckmessung.
Ergänzend habe ich mich mit Drucksensorik, Partikelmonitoring in Hydrauliksystemen sowie der Konzeption von Handmessgeräten und zugehöriger Software beschäftigt. Dabei standen nicht nur die physikalischen Messprinzipien im Vordergrund, sondern auch Fragen der Robustheit, Kalibrierbarkeit, Serienfähigkeit und praktischen Anwendung im Feld.
Ein weiterer technischer Schwerpunkt liegt im Umfeld hydraulischer Mess- und Prüfanschlüsse. Dazu zählt die Entwicklung und Qualitätssicherung von MINIMESS®-Testpunkten für Hydraulik und Gastechnik.
Diese Erfahrungen verbinden mechanische Produktentwicklung, Dichtungs- und Verbindungstechnik, Variantenmanagement sowie Anforderungen aus Fertigung, Qualitätssicherung und Anwendung. Gerade in solchen Produkten zeigt sich, dass technische Details, Werkstoffe, Toleranzen und zuverlässige Prozesse entscheidend für die Funktionssicherheit im industriellen Einsatz sind.
Aus meiner früheren technischen Tätigkeit bringe ich Erfahrung in verschiedenen Verfahren der Aufbau- und Verbindungstechnik mit. Dazu gehören Chipbonden, Drahtbonden, Verkapselung, Siebdruck sowie die Evaluierung von Verfahren für Wafer-Bumping und Flip-Chip-Technologien.
Hinzu kamen Aufbau, Inbetriebnahme, Optimierung und Wartung von Produktions- und Testeinrichtungen, unter anderem im Umfeld von Sputteranlagen, Verdampfern, Vakuumöfen, Wire-Bondern, Bestückungs- und Markiersystemen sowie unterschiedlichen Messständen.
Diese Arbeiten haben meinen Blick für die enge Verbindung von Entwicklung, Fertigung, Prozessstabilität und Qualität geprägt.
Mein wissenschaftlich-technischer Hintergrund liegt unter anderem in der Herstellung und Charakterisierung von Dünnschichtsystemen, insbesondere im Zusammenhang mit dem GMR-Effekt. Dazu gehörten die Simulation von GMR-Kennlinien, die technische Beratung im Umfeld der Magnetfeldmessung sowie die praktische Arbeit mit dünnschichttechnischen und lithografischen Verfahren.
Zu meinen Erfahrungen zählen außerdem optische und elektronenstrahlbasierte Lithografie, die Entwicklung und Herstellung von Metallisierungen auf Saphiren und Gläsern als Lötschichten sowie das Design und die Realisierung einfacher optischer Schichten.
Diese Themen bilden einen wichtigen Teil meines physikalischen Fundaments und haben mein Verständnis für Sensorik, Materialverhalten und messtechnische Systeme wesentlich geprägt.
Neben der eigentlichen Produkt- und Technologieentwicklung gehören auch Prüf- und Messumgebungen zu meinem technischen Erfahrungsbereich. Dazu zählen die Erstellung und Anpassung von Steuerungs- und Messprogrammen sowie die Arbeit mit Messständen und testnahen Einrichtungen.
Besonders wichtig ist dabei die Übersetzung technischer Anforderungen in reproduzierbare Prüfabläufe, belastbare Messergebnisse und nachvollziehbare Dokumentation.
Technische Erfahrung zeigt ihren Wert auch darin, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen. Deshalb gehören wissenschaftliche Veröffentlichungen, technische Berichte, Präsentationen für Kundengespräche, internationale Tagungen und Ausstellungen ebenfalls zu meinem Hintergrund.
Darüber hinaus habe ich an der Vorbereitung und Durchführung von Messen und Ausstellungen, an der Erstellung technischer Unterlagen und Werbematerialien sowie an der Konzeption von Internetauftritten mitgewirkt.
Für mich gehört diese Kommunikation zur technischen Arbeit dazu: Gute Produkte müssen nicht nur entwickelt, sondern auch erklärt, vermittelt und im Anwendungskontext verstanden werden.